Zu unserem Team gehören:

  • Claus Biegert (Projektleiter)

  • Dr. Horst Hamm (Medien/Kampagne)

  • Claus-Peter Lieckfeld (Text/Redaktion)

  • Franz Moll (Gründer)

  • Marion Pancur (Geschäftsführung)

  • Jutta Wiesenthal (Projektleitung der Preisverleihungen)

  • Tjan Zaotschnaya (Leitung NFFA-Archiv)

  • Mike Förster (Mediengestaltung)

Claus Biegert

Journalist, Gründer des NFFA

Aufgabenbereiche:

Projektleiter, Internationale Kontakte

Es war 1977 in Genf. Indigene Delegationen von Alaska bis zu den Anden traten das erste Mal in der UNO auf, um über Landraub, Landzerstörung, Völkermord und Verfolgung Zeugnis abzulegen. Winona LaDuke, eine indianische Highschool-Absolventin aus Minnesota, zeigte mir auf einer selbst gefertigten Landkarte die Uranabbaugebiete in den USA: sie lagen alle auf Indianerland. Dann sagte sie: “Wenn du als Journalist weiterhin über uns schreiben willst, dann solltest du auf das Uran schauen. Das ist unser Tod.” Ihre Worte wurden mein Wegweiser. Was ich heute tue, als Journalist und als Aktivist, führt zurück auf diese Begegnung in Genf.

Dr. Horst Hamm

Aufgabenbereich:

Koordinator, Global Ban on Uranium Mining (Kampagne zur weltweiten Ächtung des Uranabbaus)

Dr. Horst Hamm, Jahrgang 1953, studierte Literaturwissenschaften und Sport an den Universitäten Freiburg und Oldenburg. Seit über 30 Jahren arbeitet er als Umweltjournalist für verschiedene Medien, Moderator und Buchautor. Von 1990 bis 1993 war er Geschäftsführer des Ökomedia Instituts und Leiter der Internationalen Tage des Ökologischen Films. Von 1993 bis 1996 war er Chefredakteur der Zeitschrift Globus und Leiter des Umweltzentrums Stuttgart. Von 2000 bis April 2014 war er Mitglied und Sprecher im Ausschuss, der den Natur-Aktien-Index managet. 18 Jahre – von 1996 bis Anfang 2014 –arbeitete er als Redakteur für die Zeitschrift natur bzw. natur+kosmos. Durch die Zusammenarbeit mit der Nuclear-Free Future Foundation schließt sich für ihn ein Band zu seinen jugendlichen Aktivitäten: In den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts engagierte er sich gegen den geplanten Bau des Kernkraftwerks Wyhl am Kaiserstuhl. Heute engagiert er sich für eine atomfreie Zukunft und des Ende des Uranbergbaus.

Claus-Peter Lieckfeld

Journalist

Aufgabenbereiche:

Blogautor, Texte/Redaktion

In den Siebzigern habe ich viel geweint … in Sachen “friedliche” Atomenergie: Tränengas vor Brokdorf und Grohnde. Damals war ich gewaltig wortradikal und Endzeit-orientiert. Und heute nach einem Super-GAU und schier unzähligen Störfällen, nach Vertuschungen, nach End- und Zwischenlager-Desastern in Reihe und nach schleichender Vergiftung indigener Völker mit Uranstaub, heute erkenne ich, dass selbst die spitzen Kassandra-Schreie der Siebziger schlichtweg Untertreibungen waren: Verkleinerungen der realbrutalen Dimensionen, zu denen sich der atomare Komplex ausgewachsen hat. Ich – nein wir – müssen weitermachen!

Franz Moll

Gründer der Stiftung

In einer radioaktiv verstrahlten Biospäre wird jedes Leben zum Siechtum. Menschen, die sich mit Phantasie und Tatkraft erfolgreich für eine Zukunft frei von Atomstrom und frei von Atomwaffen engagieren, werden mit dem Nuclear-Free Future Award ausgezeichnet.

“The unleashed power of the atom has changed everything save our modes of thinking, and thus we drift toward unparalleled catastrophe.”

                                                                                   –Albert Einstein

Marion Pancur

Aufgabenbereiche:

  • Geschäftsführung

Die Arbeit bei NFFA gibt mir die Möglichkeit, meiner augenscheinlichen Ohnmacht gegenüber der Atomlobby, etwas entgegenzusetzen. Diesen Menschen, die sich tagtäglich dem Kampf David gegen Goliath stellen, eine Lobby zu geben, bestärkt mich. Ich glaube an die Lernfähigkeit und Kreativität des Menschen sich von tödlichen Energiequellen zu lösen und im Geiste der Natur zu handeln. Um es nicht nur beim Glauben zu belassen, engagiere ich mich für den NFFA.

Jutta Wiesenthal

Aufgabenbereiche:

  • Projektleitung der Preisverleihungen

Schon nach der Tschernobykatastrophe vor 24 Jahren sind wir Mütter auf die Gefahren der Atomkraft aufmerksam geworden. Die Zerstörung der Umwelt und die schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden bei den Menschen im Umfeld des Uranabbau, der Einsatz uran-angereicherter Munition im Golfkrieg und die anhaltenden weltweiten Störanfälle in sicher geglaubten Atomkraftwerken sowie die ungeklärte Endlagerung des unendlich lang strahlenden Atommülls haben mich bewogen, beim NFFA mitzuarbeiten. Die dabei stattfindenden Begegnungen mit unseren Preisträgern, Wissenschaftlern und weiteren engagierten Menschen haben mich überzeugt, dass es auf jeden Einzelnen von uns ankommt, sich für den Ausstieg aus der Atomkraft einzusetzen”.

Tjan Zaotschnaya

Aufgabenbereich:

  • NFFA Archiv

  • Übersetzungen Deutsch-Russisch

  • NFFA Infostand

Mike (CM) Förster

Aufgabenbereich:

  • Web

  • Videos

  • Medien (Grafik & Design)

Kontaktaufnahme

Wenn Sie mit uns oder einzelnen Teammitgliedern Kontakt aufnehmen wollen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@nuclear-free.com, bzw. melden sich per Post oder Telefon in unserem Büro. Von dort wird Ihr Anliegen dann weitergeleitet.
Da wir hauptsächlich ehrenamtlich arbeiten, vermeiden wir so, dass private Nummern und E-Mail Adressen unserer Teammitglieder im Internet veröffentlicht werden.